Klimaschonende Preisverleihung

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Anke Feige (l., Geschäftsführung Umweltforum) und Helga Hendricks (Projektkoordination Umweltpreis) präsentieren das Zertifikat für kompensierte Treibhausgase zur Umweltpreis-Verleihung 2018.
Foto: Stadt Münster

Umweltpreis: Festveranstaltung produzierte wenig CO2 / Konzept als Vorbild

391 Kilogramm CO2 wurden bei der festlichen Verleihung des Umweltpreises der Stadt Münster im November 2018 produziert. Dieses Ergebnis wertet das Projektteam um Helga Hendricks und Anke Feige vom Umweltforum Münster sehr positiv. „Im Vergleich mit anderen Veranstaltungen ähnlicher Größenordnung ist die Menge des emittierten CO2 sehr gering“, erläutert Helga Hendricks. „Wir haben gegenüber der Preisverleihung zum Umweltpreis 2016 weniger CO2 produziert, obwohl wir beim letzten Mal mit 300 Gästen eine größere Veranstaltung zu stemmen hatten“, ergänzt Anke Feige. Das Umweltforum Münster übernimmt als Kooperationspartner der Stadt die Organisation rund um den Umweltpreis.

Kompensiert wurde das bei der Veranstaltung zur Preisverleihung entstandene CO2 bei „atmosfair“, einer in Berlin ansässigen gemeinnützigen Gesellschaft, die den entsprechenden Geldbetrag wiederum in ein Projekt für effiziente Kochsysteme für Familien in Ruanda investiert.

„Veranstaltungen klimafreundlich bis klimaneutral zu planen und durchzuführen ist erstaunlich einfach“, finden die beiden Expertinnen, die gerne Vorbild für andere Veranstalter sein möchten. „Man muss nur ein paar Dinge im Vorfeld beachten, etwa beim Druck von Einladungen, beim Thema Mobilität oder bei der Qualität des Caterings. Wir wünschen uns, dass die Stadt Münster das Konzept klimaneutraler Veranstaltungen – ergänzt durch eine regionale Kompensationsmöglichkeit – zeitnah für ihre eigenen Aktivitäten umsetzt.“

Quelle: Stadt Münster