Ausgezeichnet: AWM sind Vorbild für Nachhaltigkeit

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Dr. Catrin Hannken (Bundesministerium für Bildung und Forschung), Tina Mai und Dorothee Jäckering (Abfallwirtschaftsbetriebe Münster) und Minister a. D. Walter Hirche von der Deutschen UNESCO Kommission freuen sich über die Auszeichnung der AWM.
Foto: BNE der Deutschen UNESCO-Kommission

Bundesministerium für Bildung und Forschung und Deutsche UNESCO-Kommission würdigen Bildungsarbeit der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster

Über eine besondere Würdigung ihrer Bildungsarbeit freuen sich die Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Münster (AWM). Unter dem Motto „Ausgezeichnet“ prämierten Staatssekretär Christian Luft vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) Prof. Dr. Maria Böhmer die AWM am Mittwoch (20.11.) in Berlin für ihr herausragendes Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Mit den AWM wurden 54 weitere Lernorte, 36 Netzwerke und neun Kommunen ausgezeichnet.

„Die Auszeichnung ist eine tolle Würdigung unseres vielfältigen Engagements im Bildungsbereich rund um die Themen Abfall, Energie und Klima“, freut sich AWM-Betriebsleiter Patrick Hasenkamp. „Von unserem Deponie-Erlebnispfad am Entsorgungszentrum Coerde über Workshops in Schulen und Kitas bis zu Kooperationen mit städtischen Akteuren und bürgerschaftlich engagierten Freiwilligen – wir leben Bildung für nachhaltige Entwicklung als starker Netzwerkpartner in Münster und für die Region.“ Stellvertretend nahmen die AWM-Nachhaltigkeitspädagoginnen Tina Mai und Dorothee Jäckering die Urkunde in Berlin entgegen.

Die Begründung der Jury zur Auszeichnung der AWM: „Die zielgruppenspezifischen Angebote der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster motivieren Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu nachhaltigem Denken und Handeln – außerhalb der klassischen, schulischen Lernumgebung. Dabei ermöglicht ein weitgehend selbstbestimmter Lernprozess, dass Teilnehmende eigenverantwortlich und selbstständig Kompetenzen erwerben. Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Bildungsträgern und zivilgesellschaftlichen Akteuren vor Ort. Durch diese Kooperationen trägt der Lernort in besonderem Maße dazu bei, Bildung für nachhaltige Entwicklung in die Breite zu tragen.“

Zum Hintergrund: Seit 2016 zeichnen das BMBF und die DUK im Rahmen der nationalen Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ einmal im Jahr Bildungsinitiativen aus. Die Auswahl trifft eine Jury bestehend aus Mitgliedern der Nationalen Plattform BNE sowie Vertretern des BMBF, der Freien Universität Berlin und der DUK. Neben Lerninhalt, Methoden und Lernprozessen richten die ausgezeichneten Akteure ihr gesamtes Handeln auf BNE aus. Sie orientieren auch die eigene Bewirtschaftung an Prinzipien der Nachhaltigkeit. Somit tragen sie dazu bei, BNE strukturell in der deutschen Bildungslandschaft zu verankern. Weitere Infos gibt es unter www.bne-portal.de.

Quelle: Stadt Münster

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