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Bei Rückenschmerzen in Bewegung bleiben

Titelbild Apotheken Umschau AU B 8/2019

Für einen schmerzfreien Rücken können Patienten sehr viel selbst tun. Die wichtigste Maxime ist, in Bewegung zu bleiben. „Rückenpatienten denken, wenn sie sich bewegen, kommt der Schmerz zurück“, schildert Professor Marcus Schiltenwolf, Leiter des Fachbereichs Konservative Orthopädie und Schmerztherapie am Uniklinikum Heidelberg, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Dabei ist das Gegenteil der Fall – es sei denn, der Arzt verordnet ausdrücklich Ruhe. Bewegung hilft, erzielt sogar die besten Effekte. Aktiv zu werden hat auch einen psychologischen Aspekt. „Man merkt, dass man seinem Körper vertrauen kann“, sagt Schiltenwolf.

Wer in der Arbeit viel sitzt, sollte auf dem Bürostuhl nicht lange in derselben Position verharren, sondern die Sitzhaltung variieren. Das funktioniert zum Beispiel mit einem Sitzball. Ebenfalls gut ist es, zwischen stehenden und sitzenden Positionen zu wechseln mithilfe eines höhenverstellbaren Tisches. Zudem empfiehlt es sich, jede Gelegenheit zu nutzen, um ein paar Schritte zu gehen.

Möchte ein Patient gegen leichte Rückenschmerzen rezeptfreie Medikamente einnehmen, die schmerzstillend und entzündungshemmend wirken, sollte er sich auf jeden Fall vom Arzt oder Apotheker beraten lassen. Denn die Wirkstoffe erhöhen auch das Risiko für Herz-, Kreislauf-, Nieren- und Magenprobleme. Wer entsprechend vorbelastet ist, muss deshalb bei einer Selbstmedikation besonders vorsichtig sein.

In der Titelgeschichte der neuen „Apotheken Umschau“ erklären Experten, wie sich Schäden an der Wirbelsäule erkennen lassen und wie sie behandelt werden können.

Quelle: Apotheken Umschau / Wort und Bild Verlag