Prallvolles Ausstellungsprogramm

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Stadtmuseum mit sechs Sonderschauen / Ab Dezember Blick aufs Jahr 1971 / Multimedia-Angebot aktuell kostenlos

Bis zum Jahresende lädt das Stadtmuseum mit einem prallvollen Ausstellungsprogramm zum Besuch der historisch-kulturellen Sammlung im Haus an der Salzstraße 28 ein. Aktuell wird die Eröffnung der populären Zeitreise „Münster in Fotos vor 50 Jahren“ für Dezember vorbereitet.

Sie nimmt das Jahr 1971 in den Blick, das geprägt war von kletternden Einwohnerzahlen, einem boomenden sozialen Wohnungsbau in Berg Fidel und Coerde. Aus dem Jahr stammt auch die Nachricht von Münsters erstem Straßencafé. Und: Entertainer Udo Jürgens begeisterte einmal mehr sein Publikum in der ausverkauften Halle Münsterland. Noch bis Ende November läuft die Rückschau auf das Jahr 1970.

Solange Maskenpflicht sowie Abstandsregeln gelten, kann der Multimediaguide dank Unterstützung des Fördervereins kostenlos genutzt werden. Das kompakte Gerät begleitet interaktiv beim Rundgang durch die Schausammlung. Weiterhin gilt: Der Eintritt ins Museum ist frei.

Neben der dauerhaften Schausammlung gibt es gleich sechs kleine und große Sonderausstellungen zu sehen.  Die meisten wurden aufgrund der Nachfrage und der coronabedingten Zwangspause verlängert. Ein Blick auf die Ausstellungsliste offenbart die Themenvielfalt. „Gemeinsam für die Kunst: Die Anfänge der Freien Künstlergemeinschaft Schanze“ setzt sich bis zum 13. September mit den Anfängen der Künstlergemeinschaft auseinander. Ebenfalls bis Mitte September bleibt die Sonderausstellung um das Schanze-Mitglied Hans Kraft. Die Schau beleuchtet das Schaffen des Werbegrafikers zwischen  1920 bis1960.

Mit dem erfolgreichen Start der Ausstellungsserie „Münster auf alten Postkarten“ lassen sich, vom Domplatz bis zum Prinzipalmarkt, erstaunliche Momente und ein teilweise unbekanntes Münster wiederentdecken. Bis zum 6. September werden rund 150 Ansichtspostkarten präsentiert. Mit der Reihe „Ans Licht geholt“ stellt das Stadtmuseum Neuerwerbungen, Schenkungen und noch nie präsentierte Objekte aus den Magazinen vor, darunter das Bildnis des Heiligen Josef von  Heinrich Aldegrever. Die Ausstellung „Münster 1945 – 75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg“ wurde bis zum 18. Oktober verlängert. Eindrucksvolles Bild- und Filmmaterial dokumentiert die westfälische Metropole am Ende des Krieges.

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Quelle: Stadt Münster