Internationale Erfahrungen für städtische Azubis

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Bilanz des niederländisch-deutschen Ausbildungsblocks (v.l.): Christiane Lösel (Internationales Büro), Richard Halberstadt (Ratsherr), Jasmin Friedrich (Personalamt), Kristin Herwig, Alina Fieke, Rebecca Perkuhn, Laura Solf (Auszubildende), Marie Lou Perou (Euregio). – Foto: Stadt Münster

Künftige Mitarbeiterinnen konnten erstmals sechs Wochen ihrer Ausbildung in Enschede absolvieren

Erstmals haben Auszubildende von Münsters Stadtverwaltung einen Teil ihrer Ausbildung bei der Stadt Enschede absolviert. Mit einer Veranstaltung zur Euregio wurde der sechswöchige internationale Ausbildungsblock jetzt abgeschlossen.

Marie Lou Perou von der Euregio-Geschäftsstelle informierte über die Arbeit der Euregio, über Förderangebote, Chancen und Hindernisse der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Im Anschluss berichteten die Auszubildenden von ihren Erfahrungen.

Es bestand Einigkeit, dass eine derartige interkulturelle Erfahrung sehr bereichert und die eigene Denkweise für alternative Lösungen und andere Strukturen erweitert. Erstaunen herrschte darüber, wie unterschiedlich die Menschen in Münster und in Enschede trotz der Grenznähe arbeiten und denken.

Die Niederländer wurden trotz ihres lockeren Auftretens als sehr pragmatisch, ziel- und prozessorientiert erlebt. Hierarchien sind eher flach, auf Titel wird in der Regel kein Wert gelegt. Bei Entscheidungen werden möglichst alle mitgenommen und ein Konsens wird gesucht. Umgekehrt berichteten die Niederländer, dass das Ausbildungssystem in Deutschland beeindruckend ist und eine optimale Basis für den weiteren Arbeitseinsatz in unterschiedlichen Feldern bietet.

Die Auszubildenden haben die niederländischen Gastgeber durch ihre strukturierte Art und Weise überzeugt. Beide Seiten zogen eine positive Bilanz, eine Wiederholung in 2020 ist nicht ausgeschlossen.

Quelle: Stadt Münster

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