Endspurt beim Servicezentrum im Stadthaus 1

Neue Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger öffnet im Februar / Corona stört Bauabläufe / Platz des Westfälischen Friedens asphaltiert

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Endspurt für die dritte Sanierungsetappe im Stadthaus 1: Bodenleger, Maler, Tischler und Elektriker geben sich in enger Taktfolge die Klinke in die Hand. Letzte Arbeiten konzentrieren sich auf das neue Servicezentrum, das die zentralen Dienstleistungen aus Bürgeramt, Standesamt und die Münster-Touristik zusammen zieht und damit künftig für kurze Wege sorgt. Im Dezember werden die Räume möbliert, im Januar schließen die Umzüge innerhalb der Verwaltung an, und im Februar nehmen dort die publikumsintensiven Ämter ihren Betrieb auf.

Gewünscht hatte sich die Stadt ursprünglich eine Fertigstellung schon zum Spätsommer. Die Corona-Pandemie allerdings störte wesentliche Bauabläufe. „Der Nachschub von Materialien stockte – über Wochen stagnierten große Lieferungen von Linoleum-Belägen aus den Niederlanden – und unterbrachen so die Abfolge von Arbeiten“, fasst Projektleiter Siegfried Methner vom Amt für Immobilienmanagement die Auswirkungen zusammen.

Nach Abschluss der Modernisierung des siebenstöckigen Gebäudeteils an der Heinrich-Brüning-Straße beziehen dort  u.a. das Ordnungsamt und Münster Marketing ihre Büros. Malerarbeiten beginnen in diesen Tagen auf  den unteren Etagen, auf denen die bürgerintensiven Dienstleistungen zusammengefasst werden; auch das Fundbüro bekommt hier sein neues Domizil. Im Erdgeschoss schließlich werden aktuell neue  Fenster eingesetzt: Hier nimmt ein Info-Counter  Besucherinnen und Besucher künftig in Empfang und lotst sie zu ihren Ansprechpartnern in der Verwaltung.

Neu asphaltiert ist derweil der Rathausinnenhof, ein großer Teil der  Baubaken wird abgeräumt. Im Januar startet die Schlussetappe der Stadthaus-Sanierung. Im Fokus steht dann der Gebäudeteil mit den Ladenlokalen entlang der Klemensstraße. Für diese Geschäfte birgt die Verschiebung der Bauarbeiten im Stadthaus 1 durchaus einen positiven Nebeneffekt: Sie können noch am vertrauten Ort das Weihnachtsgeschäft führen und müssen erst im Januar für die Arbeiten des vierten Bauabschnitts ihre Ausweichquartiere beziehen.