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CrimeBoy kann mit Ermittlungen beginnen

Webserie: Finanzierung der Pilotfolge ist gesichert

Schon bald wird ein weiteres Filmteam den Prinzipalmarkt als Krimi-Location in Szene setzen. Diesmal kommt das Team allerdings nicht aus Köln sondern aus Münster. Denn die Krimi-Webserie „CrimeBoy“ hat ihr Crowdfunding-Ziel von 6000 Euro erreicht. Damit ist die Umsetzung der Pilotfolge für das YouTube-Format gesichert. Und die erste Klappe soll schon bald fallen. Der Filmservice Münster.Land des städtischen Presseamtes unterstützt das Projekt. Noch ein Krimi a´la Wilsberg oder Tatort? „Ganz im Gegenteil“, so der Produzent und Initiator Simon Jöcker. „Es soll eine moderne Krimi-Webserie auf YouTube für junge Leute mit jugendlicher Bildsprache werden. Eigentlich die Ergänzung, die noch fehlt, um Münster zur ultimativen Krimistadt zu machen. Dabei ging es mir natürlich um meine Heimatstadt. Aber auch darum, endlich mal einen Social-Media-Krimi rauszubringen. Das fehlt bisher noch in der Medienlandschaft“, so Jöcker.

Das CrimeBoy-Team mit den Hauptsponsoren (v.l.) Lars Köllner fvon k3 Stadtführungen, Simon Jöcker (Produzent), Christian Mues und Rutger von der Horst. Foto: Privat

Vier Wochen hatte Simon Jöcker für den Pilotfilm, aus dem mal eine ganze Staffel werden soll, Sponsoren-Gelder gesammelt. Vor allem durch großzügige Hauptsponsoren wie k3 Stadtführungen und die Münsteraner Christian Mues und Rutger von der Horst kam der Betrag zusammen. Zum Schluß waren es sogar 6050 Euro. „Ich hatte Polizeiabsperrband in meiner Kalkulation vergessen“, sagt Produzent Simon Jöcker. „Die 50 Euro werden wir also auch noch los.“ Die Sponsorensuche war nicht leicht. Denn dem Produzenten war es wichtig, dass alles in der Serie einen Münsterbezug hat und alle Sponsoren einen Bezug zum Dreh. So wird K3-Stadtfürungen zum Beispiel einen Nachtwächter stellen, der neben den sonst professionellen Schauspielern in der Serie seine eigene Rolle spielen wird.

Was bedeutet die neue Krimi-Webserie für Münster? Es ist nicht nur die Sicherung des liebgewonnenen Titels einer „Krimistadt“, mein Simon Jöcker. Denn bisher waren Medienproduktionen dieser Art vornehmlich in Medienstädten wie Köln, München oder Berlin verankert. Crowdfunding, immer handlicher werdende Technik und kurze Kommunikationswege übers Internet machen Filmprojekte mittlerweile jedoch unabhängig von den großen Medienzentren. Vielleicht könne sich auch Münster dadurch mehr und mehr zu einer Medienstadt entwickeln, meint Jöcker.

Das Drehbuch für die Pilotfolge ist schon lange fertig. Auch sonst steht alles in den Startlöchern. Deswegen will Jöcker so bald wie möglich mit den Dreharbeiten beginnen. Am besten noch im März oder April, um das typisch Graue dieser Jahreszeit mitzunehmen. „Das passt zum Genre“, so Jöcker. „Und wenn die erste Episode dann idealerweise im Spätsommer veröffentlicht wird, sehnt man sich nach so einer Stimmung.“

Die Story der ersten Episode ist kurz zusammengefasst: Ein erfolglosen Gaming-Blogger löst einen Kriminalfall, dokumentiert seine Recherchen dazu in seinem Live-Stream und wird darüber unverhofft doch noch zum Influencer. Mit diesem neuen Genre des „Crimefluencers“ löst er in den folgenden Episoden weitere Fälle und macht auch eine persönliche Entwicklung vom unproduktiven Nerd zum erfolgreichen Game Changer durch. Bei der Webserie steht neben den Kriminalgeschichten der Regionalfaktor stark im Vordergrund. So spielt die erste Folge zum Beispiel rund um die Lambertikirche mit ihrer Türmerin und dem Nachtwächter auf dem Prinzipalmarkt.

Weitere Informationen zu dem Projekt bei Simon Jöcker, Rufnummer: 0177 / 3244330, Email: info@crimeboy.de.


Quelle: Stadt Münster